Brigitte Schneider

Sibirische Katzen

Neva Masquarade

 
     
     
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In unserer Familie leben seit 1998 Katzen. In Droyßig war es zunächst eine Hauskatze namens Kira, die allerdings schon im jungen Alter von 7 Jahren an Krebs verstorben ist. 

Nach unserem Umzug nach Groß-Gerau entschlossen wir uns 2007, eine Rassekatze anzuschaffen - unseren Marlo (Zwingername Andreas-Artur), einen rot-weißen Neva Masquarade Kater aus der Sibirer-Zucht Jerofej. Danach folgten noch die 2 Kätzinnen, Cosma eine Neva Masquarade und Eos eine Sibirerin aus der Zucht von-Silver-Sikala.            Seit dem 26.03.2011 ist nun auch noch unser Parasko dazu gekommen, der als Zuchtkater der Stammvater unserer Cattery werden soll.
Die Sibirischen Katzen - eine Rasse, die uns durch ihr Wesen und ihre Ausstrahlung einfach immer wieder ungeheuer begeistert.

Unsere Katzen werden zu einem Drittel gebarft (Rohfleisch-
fütterung), eine Ernährung, die sich als gesundheitsfördernd erwiesen hat. Wir haben seit Beginn der Rohfleischfütterung keinerlei Krankheiten oder Parasiten mehr feststellen können. Die notwendigen Entwurmungen haben sich mehr als halbiert genauso wie die Menge an Streu.


Wissenswertes über die Sibirische Katze und die Neva Masquarade:

Die Sibirische Katze, auch Sibirer oder auf Russisch Sibirskaja Koschka genannt, ist eine halblanghaarige Katzenrasse, die ohne menschlichen Einfluss entstanden ist. Sie wird daher den „natürlichen Rassen“ zugerechnet. In der Sowjetunion begann die planmäßige Zucht Ende der 70er Jahre. 1987 kam ein erstes Paar Katzen durch Aussiedler nach Deutschland und gelangte dort zur Zucht.

                         

Durch die Öffnung der Grenzen und die Erleichterungen beim Osthandel kamen in den darauf folgenden Jahren immer mehr Sibirische Katzen aus vielen Teilen der Ex-UdSSR, aber auch aus der ehemaligen DDR und der Tschechoslowakei nach Westdeutschland, wo ca. 1989 mit der Zucht begonnen wurde. Die Sirische Katze ist nach wie vor bei uns noch nicht so bekannt, ihre Beliebheit und ihr Bekanntheitsgrad steigen aber stetig. Dasselbe gilt auch für die Zahl der Züchter dieser einmaligen Rasse.

                         

Die genaue Genese der sibirischen Katze in ihrer Heimat ist strittig. Dr. Alex Kolesnikov vertritt die These, zum Genpool der sibirischen Katze habe auch die Kaukasische Wildkatze (Felis silvestris caucasica) beigetragen, die sich in Körperbau und Fell deutlich von der afrikanischen Wildkatze (Falbkatze) als Stammmutter der europäischen Hauskatzen unterscheidet.

Früher wurde sie auch teilweise als „Sibirische Waldkatze“ bezeichnet. 1991 wurde der Zusatz Wald jedoch anlässlich der Formulierung des Standards zur besseren Unterscheidung von der Norwegischen Waldkatze aus dem Namen gestrichen. Urkundlich wurde diese vorwiegend aus St. Petersburg und aus den Weiten Russlands stammende Katzenrasse bereits vor über 1000 Jahren erwähnt. Ihre Erscheinung verdankt sie dem extremen Klima in Ihrer Heimat - den sibirischen Teilen Russlands und der Ukraine.

                         

Vom World Cat Federation (WCF) wurde die Sibirische Katze 1992 offiziell als Rasse anerkannt. Die Fédération Féline (FIFe) schloss sich erst 1998 dieser Meinung an.

Die Sibirische Katze ist kräftig gebaut und verfügt über ein doppellagiges Fell aus wasserabweisendem Deckhaar und dichtem Unterfell sowie einem buschigen langen Schwanz. Ebenfalls zum Rassestandard gehören die typischen Luchspinsel (Haarspitzen an den Ohrenenden). Sie zählt zu den Halblanghaarkatzen und ist wie die Norwegische Waldkatze, die Maine-Coon-Katze oder die Ragdoll-Katze eine anhängliche, menschenbezogene Katze. 

                         

Ein weiteres typisches Merkmal sind die "Schneeschuhe", Fellbüscheln unter den Pfoten, die ein Einsinken im Schnee verhindern sollen.

Neben den klassischen Farben sind auch die Pointvariante der Sirischen Katze mit blauen Augen als Neva Masquarade - siehe Bilder oben -  anerkannt. (Quelle: Wikipedia)

 


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